Danach streben wir.
Wenigstens einmal im Jahr soll alles passen.
Der Schreibtisch im Büro sollte aufgeräumt, die Wohnung rausgeputzt und das Auto glänzend sein.
Der Christbaum schön gerade und mit dichtem Geäst.
Das Festmahl gelingen und allen schmecken.
Die Geschenke Freude bereiten.
Die Familie sich vertragen.
Klingt alles schön, aber meist klappt das nicht wie geplant. Denn wenn wir uns daran messen werden wir zwangsläufig enttäuscht.
Die ganze Sache mit Weihnachten und Jesus hat eigentlich auch nichts perfektes.
Erst muss Josef verdauen das seine Verlobte Maria schwanger ist und das nicht von ihm.
Als Maria kurz vor der Entbindung steht müssen sie sich auch noch auf den Weg nach Bethlehem machen. Die beiden hätten sich die Geburt ihres Kindes sicher anders vorgestellt.
Und bestimmt hatten sie auch nicht geplant ihr Kind in einer Futterkrippe schlafen zu legen.
Das erste Weihnachten war nicht perfekt, also muss es dass 2010te Weihnachten auch nicht sein.
Daher können wir getrost unser streben nach dem perfekten Fest loslassen und uns an der "unperfekten" Geburt von Jesus freuen.
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